An der Smart Border Initiative sind zahlreiche namhafte Partner aus Frankreich und Deutschland beteiligt. Zum Projektstart fand ein intensiver Austausch mit den Beteiligten im Grenzgebiet statt, die aktiv zur Gestaltung der SBI beigetragen haben.

Projektpromotoren

Die Projektpromotoren sind für die Planung und den Entwurf des Smart Grids sowie für dessen Implementierung und Betrieb verantwortlich. Darüber hinaus schaffen sie eine Schnittstelle zu anderen relevanten Energiesektoren, wie dem Mobilitäts- und Wärmesektor, die in den Betrieb des Smart Grids einbezogen werden.

Als Verteilnetzbetreiber (VNB) in Frankreich betreibt Enedis1,3 Millionen Kilometer Stromleitungen. Das sind 95 Prozent des kontinentalfranzösischen Stromverteilungsnetzes – das Projektgebiet miteingeschlossen. Enedis ist dabei für die zuverlässige öffentliche Stromversorgung verantwortlich und gewährleistet einen diskriminierungsfreien Zugang zum Verteilernetz. Der VNB ist für den Betrieb und die Entwicklung des Netzes verantwortlich und treibt Innovationen in den Bereichen Informationssysteme und Zählerwesen voran.

https://www.enedis.fr/english

Die innogy SE ist das führende deutsche Energieunternehmen mit Aktivitäten in 16 europäischen Ländern. Mit ihren drei Geschäftsfeldern Netz & Infrastruktur, Vertrieb und Erneuerbare Energien adressiert die innogy SE die Anforderungen einer modernen dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt. Im Zentrum der Aktivitäten von innogy stehen unsere 22 Millionen Kunden. Diesen wollen wir innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anbieten, mit denen sie Energie effizienter nutzen und ihre Lebensqualität steigern können.

iam.innogy.com/ueber-innogy

Als regionaler Netzbetreiber im Saarland ist die energis-Netzgesellschaft für Planung, Betrieb und Vermarktung des Strom- und Gasverteilnetzes in der Region verantwortlich. Das Stromverteilnetz ist ca. 6.600 Kilometer lang, das Gasverteilnetz ca. 1.500 Kilometer. Rund 230.000 Menschen werden mit Strom und Gas versorgt. Bis heute sind ungefähr 10.000 Erzeuger von Ökostrom an das Stromverteilnetz angeschlossen.

www.vse.de

Projektkoordinatoren

Die Projektkoordinatoren unterstützen die Projektpromotoren bei der Organisation und Umsetzung des Projekts in der Studienhase, besonders bei den Modulen Smart Mobility und Sektorkopplung. Sie sind zudem die Schnittstelle zu wichtigen Akteuren in der Region und den politischen Interessensgruppen.

Tilia ist ein Dienstleistungs-, Entwicklungs- und Beratungsunternehmen, das 2009 von einer deutsch-französischen Gruppe von Managern gegründet wurde. Das Unternehmen verfügt über breite internationale Erfahrung und beschäftigt sich mit Herausforderungen im Bereich Umwelt, sowohl in öffentlichen Versorgungsunternehmen als auch in der Industrie. Die Tilia-Gruppe verfügt über mehr als 500 Referenzen und ist in 20 Ländern aktiv. Sie beschäftigt ein Team von über 150 Mitarbeitern. Tilia unterstützt Stadtwerke, Kommunen, Industrieunternehmen, Ver- und Entsorgungsunternehmen bei der Erarbeitung der richtigen Strategie, bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, bei der Konzeptentwicklung für nachhaltige und effiziente Infrastruktur und bei der Entwicklung neuer und innovativer Lösungen. Tilia ist seit Anfang 2016 an der Konzeption und Entwicklung der SBI sowie an der finanziellen Unterstützung der Konzeption beteiligt. Das Unternehmen nimmt eine führende Rolle bei der Gestaltung des Projekts ein und brachte relevante französische Partner und Stakeholder zusammen, um die erste Idee eines grenzübergreifenden Smart Grids konkret umsetzen zu können.

https://www.tilia.info/en

Die dena ist die nationale Energieagentur Deutschlands mit Sitz in Berlin. Sie berät Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei der Umsetzung der Energiewende. Die dena betrachtet das Gesamtenergiesystem und setzt sich für Energieeffizienz ein. Sie ist in den Verbrauchssektoren Gebäude, Strom und Verkehr sowie in Fragen der Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung tätig. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die dena über 650 Projekte im Rahmen der Energiewende umgesetzt. Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland sowie die KfW-Gruppe. Gemeinsam mit der französischen Energieagentur ADEME betreibt die dena die Deutsch-Französische Energieplattform, die im Auftrag des deutsch-französischen Ministerrats ein Konzept für ein deutsch-französisches Vorzeigeprojekt in der Grenzregion entwickeln sollte.

www.dena.de/en/home/

Projektinitiatoren

 Die Projektinitiatoren haben die Idee des Projekts und dessen Konzeption auf den Weg gebracht und teilweise finanziert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist unter anderem für die Umsetzung der Energiewende in Deutschland zuständig. In diesem Zusammenhang verfolgt das Ministerium das Ziel, eine bezahlbare, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung sicherzustellen. Das BMWi unterstützte die Smart Border Initiative von Anfang an und leistete finanzielle Unterstützung bei der Projektinitiierung.

www.bmwi.de/Navigation/

Das französische Ministerium für den ökologischen und solidarischen Übergang

ist verantwortlich für die öffentlichen Angelegenheiten Frankreichs in Bezug auf Umwelt, Energie und Klima. Das Ministerium unterstützt die Smart Border Initiative seit der Konzeptionsphase und hat finanzielle Unterstützung für die Initiierung des Projekts ermöglicht.

https://www.ecologique-solidaire.gouv.fr/

Die französische Agentur für Umwelt und Energiemanagement (ADEME) ist bei der Umsetzung der
öffentlichen Richtlinien in den Bereichen Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung tätig. Die
Agentur bietet Unternehmen, lokalen Behörden und Gemeinden, Regierungsstellen und der breiten
Öffentlichkeit Fachwissen und Beratungsdienste an, damit sie Umweltmaßnahmen entwickeln und
durchführen können. Im Rahmen dieser Arbeit unterstützt ADEME die Finanzierung von Projekten von
der Forschung bis zur Umsetzung in den Bereichen Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Energieeffizienz
und erneuerbare Energien, Rohstoffeinsparung, Luftqualität, Lärmschutz, Kreislaufwirtschaft und
Lebensmittelverschwendung. Im Jahr 2014 startete ADEME zusammen mit der dena eine deutsch-
französische Energieplattform. Die Agentur unterstützt die Smart Border Initiative auch finanziell.
ADEME ist eine öffentliche Einrichtung unter der gemeinsamen Leitung des Ministeriums für einen
ökologischen und solidarischen Übergang und des Ministeriums für Hochschulbildung, Forschung und
Innovation.

www.ademe.fr/en

Die Deutsch-Französische Energieplattform ist eine gemeinsame Initiative von dena und ADEME, den nationalen Energieagenturen Frankreichs und Deutschlands. Sie wurde 2014 gegründet und hat zum Ziel, deutsch-französische Kooperationsprojekte im Zusammenhang mit der Energiewende in beiden Ländern zu initiieren, zu entwickeln und zu unterstützen. Zu diesem Zweck arbeitet die Plattform eng mit Partnern und Interessenvertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Die Plattform ist unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz in der Industrie, energieeffiziente Gebäude, erneuerbare Energien und Netze tätig.

www.d-f-plattform.de

Projektpartner

Die Projektpartner waren aktiv an der Gestaltung des Projekts beteiligt.

ARGE SOLAR e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Bürger, Unternehmen und Kommunen in den Bereichen der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz informiert, berät und ausbildet. Die ARGE SOLAR wurde 1989 gegründet und vereint 23 aktive Mitglieder (Energieversorger des Saarlandes) und 10 fördernde Mitglieder wie das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes oder die Universität des Saarlandes. Darüber hinaus ist der Verein seit 2009 Mitglied im Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD e.V.).
Der Verein ist zudem Initiator und federführender Projektpartner des INTERREG-Projekts GReENEFF, einem grenzüberschreitenden Netzwerk zur Förderung innovativer Projekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und Energieeffizienz. Das Projekt GReENEFF wurde 2016 gestartet und wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

http://www.greeneff-interreg.eu/de/greeneff-projekt

Das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (izes) wurde 1999 gegründet. Als Forschungsinstitut arbeitet das izes an Zukunftskonzepten in den Bereichen Energiesysteme, Energiemärkte und Mobilität. Das izes unterstützt den Umwelt- und Klimaschutz, indem es anwendungsorientierte Forschung auf diesem Gebiet initiiert und durchführt.

www.izes.de

CASC (Communauté d’Agglomération Sarreguemines Confluences)

(Communauté d’Agglomération Sarreguemines Confluences) ist ein Gemeindeverband in der Region Sarreguemines mit 38 Städten und 66.000 Einwohnern. Seit 2009 hat der Verband verschiedene Initiativen für die Energiewende auf seinem Gebiet umgesetzt und dabei viel Erfahrung in der Leitung von Projekten in den Bereichen nachhaltige Mobilität und Energieeffizienz gesammelt. CASC ist einer der Gründungsmitglieder des EuroDistrict SaarMoselle (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit - EVTZ) und hat bereits mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit seinen deutschen Nachbarn geleitet.

http://www.agglo-sarreguemines.fr/

EDF Deutschland

EDF Deutschland ist die deutsche Tochtergesellschaft des französischen Energieversorgungsunternehmens Électricité de France. Sie unterstützt die deutsche Energiewende mit Investitionen in neue Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel Speicher, grünem Wasserstoff, Smart City oder E-Mobilität, in Kooperation mit lokalen Partnern. EDF ist durch des Europäische Institut für Energieforschung (EIFER) in Karlsruhe mit mehr als hundert Wissenschaftlern bereits seit zehn Jahren in Deutschland aktiv. 

https://deutschland.edf.com/de/edf-in-deutschland/unsere-praesenz

EIFER (Europäisches Institut für Energieforschung EDF-KIT EWIV) ist ein gemeinsames Forschungsinstitut, das von Electricité de France (EDF) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet wurde. EIFER beschäftigt mehr als 100 Wissenschaftler und führt Projekte auf internationaler Ebene mit einem Schwerpunkt in Deutschland und Frankreich durch. Das Institut bietet interdisziplinäre Expertise für die Entwicklung nachhaltiger Energiekonzepte für Städte und Regionen. Darüber hinaus arbeitet EIFER an einer Reihe von Technologien, insbesondere in den Bereichen Biomasse, Geothermie, Fernwärme sowie Wasserstoff.

www.eifer.kit.edu

Gireve ist ein französisches Start-up, das 2013 gegründet wurde und Lösungen im Bereich Elektromobilität und Ladeinfrastruktur entwickelt. Das Unternehmen bietet eine Plattform für die Einführung kollaborativer Rahmenbedingungen zwischen Betreibern von Ladestationen und Anbietern von E-Mobilitätsdiensten. Gireve ermöglicht so den Aufbau von Geschäftsbeziehungen, unterstützt bei der Unterzeichnung von Verträgen sowie beim Datenaustausch in Echtzeit und verschiedenen Abrechnungsfunktionen.

https://www.gireve.com/

Mit mehr als 600 Partnern ist die Hubject Plattform der größte internationale digitale B2B-Marktplatz für Dienstleistungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen, der sich dem Konzept des kundenfreundlichen Ladens widmet. Fast 140.000 Ladestationen auf vier Kontinenten sind in die Plattform eingebunden. Zu den Gesellschaftern des Start-ups gehören die BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, innogy, Siemens und die Volkswagen Group.

www.hubject.com

MHyRABEL ist ein Verbundprojekt, das darauf abzielt, die Energiewende durch eine Mehrfachverwendung von Wasserstoff zu optimieren, z. B. für Mobilitätsleistungen, Wärmenetze, Stromerzeugung und zur Einspeisung in das Gasnetz. Das Projekt befindet sich in Frankreich in der Vierländerregion, in der Nähe zu Deutschland, Luxemburg und Belgien.

Der Regionalverband Saarbrücken ist ein Verband, der fünf Städte (Saarbrücken, Völklingen, Püttlingen, Sulzbach und Friedrichsthal) sowie fünf Gemeinden (Heusweiler, Riegelsberg, Quierschied, Kleinblittersdorf und Großrosseln) vertritt. Er setzt sich für den Klimaschutz in der Region ein, gleicht regionale Disparitäten aus, stärkt die Entwicklung der Region als Industrie- und Wirtschaftsstandort und fördert die deutsch-französischen Beziehungen im Grenzgebiet (Eurodistrict SaarMoselle).

www.regionalverband-saarbruecken.de

Die Siemens AG ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Als globaler Vorreiter im Energiebereich deckt Siemens Gas and Power (GP) ein breites Spektrum von Kompetenzen über die vollständige Energiewertschöpfungskette ab und bietet ein umfassendes Portfolio für Energieversorger, unabhängige Stromerzeuger, Betreiber von Übertragungsnetzen sowie die Öl- und Gasindustrie. Siemens Smart Infrastructure (SI) gestaltet den Markt für intelligente, anpassungsfähige Infrastruktur für heute und für die Zukunft. SI zielt auf die drängenden Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels durch die Verbindung von Energiesystemen, Gebäuden und Wirtschaftsbereichen. Siemens Smart Infrastructure bietet Kunden ein umfassendes, durchgängiges Portfolio aus einer Hand – mit Produkten, Systemen, Lösungen und Services vom Punkt der Erzeugung bis zur Nutzung der Energie.

www.siemens.com

Verteego ist ein Technologieunternehmen für Datenmanagement, das 2008 in Paris gegründet wurde. Das Start-up ist auf künstliche Intelligenz spezialisiert und hat die Verteego Brain-Plattform entwickelt, die von führenden Unternehmen genutzt wird. Die Plattform basiert auf einer Full-Cloud-Technologie, bestehend aus einer Reihe von Modulen, die entsprechend den Merkmalen der Projekte aktiviert werden können.

http://www.verteego.com/en/

VSE ist ein regionaler Energieversorger und Verteilnetzbetreiber mit Sitz in Saarbrücken. Das Unternehmen bietet technische Lösungen und Energiedienstleistungen an. Gesellschafter der VSE sind innogy, die saarländische Landesregierung sowie Bezirke und Gemeinden des Saarlandes.

www.vse.de