Smart Border Initiative auf den PCI Energy Days

Als Vorhaben von gemeinsamem Interesse (Project of Common Interest, PCI) nahm die Smart Border Initiative (SBI) an den von der Europäischen Kommission organisierten PCI Energy Days teil. Die Veranstaltung fand am 19. und 20. März 2019 in Brüssel statt und beinhaltete eine Reihe von politischen Konferenzen zu den dringendsten Fragen der Projektdurchführung. Eine Ausstellung bot den Vertretern der Smart Border Initiative die Möglichkeit, das Projekt vorzustellen. Zudem konnten sich Projektinitiatoren, Regulierungsbehörden und politische Entscheidungsträger zu der Frage auszutauschen, wie sich eine zukunftssichere und umweltfreundliche Energieinfrastruktur aufbauen lässt.

„Die PCI Energy Days waren eine großartige Gelegenheit, die SBI der Europäischen Kommission, der Energiewirtschaft und anderen Projektinitiatoren vorzustellen“, sagt Jan Budke von innogy SE, Activity Coordinator Regulatory Affairs für die SBI. „Der Austausch mit Regulierungsexperten von anderen Verteilnetzbetreibern und Smart-Grid-Projekten war ebenfalls sehr hilfreich, um Herausforderungen, Lösungsansätze und Best Practices zu diskutieren. Es war spannend zu sehen, dass wir mit der Umsetzung des ersten grenzüberschreitenden Smart Grid auf Verteilungsebene einen Eckpfeiler in der Energielandschaft setzen.“

Den Status als Vorhaben von gemeinsamem Interesse erhalten bedeutende grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte, die die Energiesysteme der EU-Länder miteinander verbinden. Sie müssen erhebliche Auswirkungen auf die Energiemärkte und die Marktintegration in mindestens zwei EU-Ländern haben und den Wettbewerb auf den Energiemärkten stärken. Damit sollen sie der EU helfen, ihre energiepolitischen und klimapolitischen Ziele zu erreichen: bezahlbare, sichere und nachhaltige Energie für alle Bürger und die langfristige Dekarbonisierung der Wirtschaft im Einklang mit dem Pariser Abkommen.